Streitzeit: Ein Beitrag über geschlechtergerechte Sprache. | Wechselwelt

Ein Dauerbrenner! Ja, sowas muss es auf meinem Blog auch mal geben. Und das nicht, weil ich an der immer wieder laufenden Diskussion über das Gendern teilhaben will, sondern deshalb, weil ich geradezu inspiriert bin, meinen derzeitigen Standpunkt einmal auszuformulieren.

Zunächst: Woher kommt die Inspiration? Ich habe auf meinem geheimen Lieblingsblog “Lifestyle oder so” von Romy Winter, auf welchem sehr interessante Beiträge zu Psychohygiene, Alltagsbewältigung im Studium und auch gelegentlich andere feuilletonische Themen zu finden sind. Dort hat sie kürzlich in einem Beitrag davon berichtet, wie sich ihr Blick auf das Gendern in den letzten Monaten geändert hat und hat hierzu auf einen älteren Beitrag zurückgegriffen, in welchem sie noch eine gegenläufige Position einnahm. Ich finde die Idee großartig! Gerade in meiner Kategorie “Wechselwelt” geht es ja durchaus auch um Zeitgeschehen und meine Meinung dazu – vielleicht lohnt sich irgendwann mal ein Blick zurück – in dem Fall kann so eine Zusammenfassung meiner Position sinnvoll sein.

Verirrter Leser, verirrte Leserin: Vermutlich bist du über irgendeinen Link auf Telegram oder Okuna hierhergekommen. Das ist großartig und ich würde mich freuen, wenn wir dort oder hier über meine Ideen in die Diskussion kämen. Aber bitte bedenke, dass all dies hier meine persönliche Wahrnehmung ist, ein öffentlicher Essay, der als Spiegel meiner Meinung dienen soll. Dieser Beitrag ist deshalb nicht zwangsläufig im wörtlichsten Sinne ein Beitrag zur gegenwärtigen Diskussion, sondern vielmehr ein Statement. Dennoch: Vom weiterlesen möchte ich dich nicht abhalten.

Teil 1: Ich bin Feminist – und Du solltest es auch sein!


Wenn man Feminismus als Bewegung sieht, die für die Gleichberechtigung aller Geschlechter einsteht, schließ‘ ich mich da an. Jedoch hab ich das Gefühl, dass das nicht die gesellschaftlich anerkannte Definition dieses Begriffes ist – was vermutlich daran liegt, dass Aktionen sich mit dieser Bezeichnung schmücken, die sich so radikal für Frauenrechte einsetzen, dass es quasi in einer Diskriminierung der Männer ausartet. Die Grundidee des Feminismus unterschreibe ich und trotzdem würde ich nicht „Feministin“ in meine Insta-Bio schreiben.
Vielleicht auch, weil ich bei vielen Dingen, die von Leuten, die sich als Feministen bezeichnen, angeprangert werden, kein Problem sehe.

Romy Winter, März 2019

Dieses Zitat stammt aus Romy Winters älterem Blogbeitrag, in welchem sie den radikalen Feminismus kritisiert und Distanz davon nimmt. (Leider hat sie sich in ihrem neueren Eintrag nicht weiter dazu positioniert, da sie sich in diesem speziell auf das Gendern beschränkt.) Für mich persönlich ist Feminismus keine Bewegung für die Gleichberechtigung aller Geschlechter, sondern eine Bewegung für die Gleichberechtigung der Frau – das finde ich auch gut so, denn der Feminismus hat eine Jahrhunderte überdauernde Tradition und sollte meiner Meinung nach nicht direkt mit den neuen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Erkenntnissen gleichgesetzt oder daran angegliedert werden. Denn die Diskriminierung der Frau hat historisch gesehen bewusst gegen ein bekanntes Geschlecht gezielt. Die heute bekannte Diversität zwischen den Geschlechtern ist ein modernes Phänomen – die daraus resultierende zwangsläufige und richtige Forderung nach der gleichberechtigten Inklusion aller Geschlechter steht deshalb meiner Meinung nach übergeordnet über dem Feminismus, der seinerseits lediglich ein Teil davon ist.

Allerdings ist der derzeitige Begriff des Feminismus durchaus radikal besetzt: Auch ich assoziiere mit dem Begriff zuerst jene Menschen, die in ihrer Art, die Rechte der Frau zu betonen und zu stärken durchaus beschneidend gegenüber den Männern wirken – auch wenn dies ausdrücklich nicht Ziel und Motivation der radikalen Feministen ist! Dies zu betonen ist mir sehr wichtig: Ich bin fest davon überzeugt, das Feminismus eine Bewegung oder Motivation ist, die sich Proaktiv FÜR Frauen einsetzt und nicht gegen Männer. Dass es immer wieder radikale Einzelstimmen gibt, die etwas Gegenteiliges suggerieren ist ein Problem, das im eigentlichen Sinne niemand von seiner Pro-Feministischen Haltung abbringen sollte. Gleiches gilt ja auch für radikale Anhänger einer Religion, die keinesfalls als Abbild ihrer Glaubensgemeinschaft dienen können.

Es liegt an uns, einen Unterschied zu machen. So wie ich es bereits in meinem Beitrag über den Heroismus geschildert habe, gibt es auch in dieser Krise keine Helden. Es gibt keine radikalfeministische Lösung, welche die Gleichberechtigung der Frau herbeirufen kann, sondern nur eine gesellschaftliche Lösung. Eine Lösung in der Feminismus eine allgemeine Selbstverständlichkeit ist. Erst dann kann man die Krise als bewältigt anerkennen, wenn ein Bekenntnis zum Feminismus so selbstverständlich ist wie ein Bekenntnis zum Antifaschismus. (Hier ist ebenfalls der antiradikale Antifaschismus gemeint!) “Ich bin ein Feminist” bedeutet für mich, dass ich die Rechte der Frau als Individuum und als Geschlecht anerkenne. Es bedeutet für mich, dass gleicher Lohn für gleiche Arbeit ein unbedingtes Recht sein muss und dass die freie Entfaltung der Persönlichkeit nicht durch gesellschaftliche Zwänge beschnitten werden soll.

Feminismus ist für mich ein Teil meiner Identität als Humanist. Es ist derzeit noch kein selbstverständlicher Teil, sonst müsste es diesen Blogbeitrag nicht geben. Aber ich möchte versuchen dich, verirrter Leser, an der Bewegung des Feministischen hin zum alltäglichen teilhaben zu lassen. Wir können den Unterschied machen. Lasst uns in die Welt hinausschreien: “Ich bin Feminist” und das so lang, bis uns als einzige Antwort entgegenkommt: “Ich auch. Na und?” Dann haben wir das Ziel erreicht und ganz nebenbei den Feminismus aus den Ketten der Radikalität gesprengt.

Teil 2: (m/w/d)

Die inzwischen weitläufig bekannte Geschlechterdiversität ist ein modernes Phänomen. Damit meine ich nicht, dass die Diversität selbst modern ist – denn es ist klar, dass es die Diversität auch schon gab, bevor man sie erkannt und klassifiziert hat. Tatsächlich ist dieser Prozess ja auch noch Gegenstand der aktuellen Forschung. Klar ist lediglich, dass es weitaus mehr als nur die biologischen Geschlechter männlich und weiblich gibt. Das Spektrum dazwischen ist dermaßen vielschichtig und kompliziert zu systematisieren, dass ich mir derzeit nichts anderes als eine individuelle Beurteilung des eigenen Geschlechtes vorstellen kann. Das führt im extremen Fall dazu, dass wir neben den vergleichsweise wenigen biologischen Geschlechtern ungefähr 7,5 Mrd individuelle Geschlechter auf dem Planeten hätten. Und das wäre für mich absolut in Ordnung

Natürlich ist diese Formulierung bewusst radikal gesetzt, um aufzuzeigen, dass eine Systematisierung nach meinem derzeitigen Verständnis einfach schwer zu bewerkstelligen ist. Dadurch, dass es sich meiner Auffassung nach um eine individuelle Selbstbeurteilung handelt, möchte ich auch jedem das Recht einräumen, sein Personalpronomen und seine Suffixe im Plural und Singular selbst zu bestimmen. Diese Freiheit möchte ich einräumen und auch gern damit umgehen, sofern es sich um die Kommunikation mit einzelnen Individuen handelt – das ist für mich persönlich eine Frage des Respektes. Die Identität der einzelnen gilt es zu respektieren und die Freientfaltung der Persönlichkeiten möchte ich im Rahmen des mir möglichen gern unterstützen, wo es nur geht.

Einmal zusammengefasst stehen wir vor dem Problem, dass wir zumindest derzeit nicht abschätzen können, welchen Umfang die Diversität einnimmt. Allein deshalb ist meiner Meinung nach der einzige Weg, mit der Diversität der Geschlechter umzugehen, ihnen mit Respekt zu begegnen. Die Rede vom “dritten Geschlecht” halte ich ein bisschen für engstirnig und einschränkend, es ist ja nicht DAS dritte Geschlecht, sondern eigentlich jedes beliebige Geschlecht gemeint. Eine Ausschreibung mit dem bekannten (m/w/d) könnte deshalb auch einfach nur eine Ausschreibung (für alle) oder eine Ausschreibung nur für (d) sein, denn m/w sind ja ein Teil dieser Diversität

Teil 3: Bitte male mir ein Schaf

Ein Teil dieser Diversität? Das klingt doch super! Und wenn man sich auf dieses Setting einlässt, dann ergibt es vielleicht nach kurzer Überlegung Sinn zu sagen, dass wir eben für Ausschreibungen und Reden, die sich an beliebig viele Geschlechter wenden, keine sieben Milliarden Suffixe brauchen, sondern lieber an der Selbstverständlichkeit arbeiten sollten. Ausschreibungen konsequent für (d) gestalten statt für (m/w/d) und im gleichen Atemzug auch selbstverständlich die grammatischen Pluralformen verwenden und die ideellen Geschlechter meinen.

Selbst wenn es für mich nicht schlimm ist, sprachlich unter „Studenten“, „Luxemburger“ oder „Bürger“ zu fallen und ich mehr oder weniger weiß, dass ich gemeint bin, obwohl die weibliche Form nicht explizit genannt wird … woher nehme ich das recht von mir auf andere zu schließen? Offenheit und Anerkennung der Gefühle anderer war für mich ein wichtiger Schritt, der mich zum Gendern geführt hat.

Romy Winter, Januar 2021

Dieser Punkt ist nur einer der vielen sehr guten Argumente, die Romy Winter in ihrem neuen Blogposting von Januar 2021 hervorgebracht hat. Sie spielt hierbei eine gleiche Karte aus wie ich, indem sie in gewisser Weise von einer “neuen Normalität” spricht, die hoffentlich bald mehr Inklusion und Selbstverständnis hervorbringt.

Das Interessante ist, dass wir im Grunde das gleiche Ziel verfolgen: Wir wollen einen Beitrag leisten und Teil eines gesellschaftlichen Wandels sein, der zu einer offenen und gerechten Gesellschaft führt. Das Dilemma besteht nun darin, dass wir als Individuen schwer wissen können, mit welchen Formulierungen wir andere Individuen inkludieren und “mitmeinen” können. Ist es wirklich Teil jeder weiblichen Identität, auch ein Teil des *innen zu sein? Wird mit dem Heraustrennen des weiblichen Geschlechtes nicht sogar aktiv eine Trennung der Geschlechter vorgenommen, die einst zusammengehörig waren?

Es gibt verschiedene Fragestellungen, die mit dem Gendern aufkommen. Auch gibt es darauf sehr diverse und radikale Antworten, die sogar zum Teil dahingehen, den Suffix ganz wegzulassen und durch ein * zu ersetzen. Also “Lieb* Bürge* der Stadt Luxemburg. Ich möchte * heute bekannt geben, dass ich eine Stelle in der Stadtverwaltung in der Position * Verwaltungssekretär* ausgeschrieben habe. * Aufgaben bestehen in folgenden Punkten…” So soll ein Leser seine eigene Identität selbst dazudenken können – frei nach dem Prinzip des gezeichneten Schafes in der Kiste beim kleinen Prinzen.

»Zeichne mir ein Schaf.«
Da ich noch nie ein Schaf gezeichnet hatte, machte ich für ihn eine der zwei einzigen Zeich­nungen, zu denen ich imstande war, jene der ge­schlossenen Boa. Ich war verblüfft, als der kleine Mann sagte: »Nein! Nein! Ich will keine Zeichnung von einem Elefanten in einer Boa. Boas sind sehr gefährlich, und Elefanten brauchen viel zu viel Platz. Bei mir zu Hause gibt es nicht viel Platz. Ich möchte ein Schaf. Zeichne mir ein Schaf.«

Also zeichnete ich. Er schaute mir aufmerksam zu. Dann sagte er:»Nein! Das hier sieht krank aus. Zeichne ein anderes.«Ich zeichnete. Mein kleiner Freund lächelte nachsichtig:»Das sieht man doch, dass das kein Schaf ist. Das ist ein Schaf­bock. Er hat Hörner …«

Ich machte noch eine Zeichnung. Er wies sie zurück wie die vorigen: »Das ist zu alt. Ich möchte ein Schaf, das noch lange lebt.« Ich wurde langsam ungeduldig, es war höchste Zeit, mit der Reparatur des Motors weiterzuma­chen. Also kritzelte ich diese Zeichnung auf das Papier.

»Das ist eine Kiste. Darin ist das Schaf, das du dir wünschst.«

Ich war ziemlich erstaunt, als ich sah, wie das Gesicht des kritischen Jungen sich erhellte: »Genau so ein Schaf wollte ich!«

Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz

Es ist mal wieder erstaunlich, wie sehr diese Geschichte des kleinen Prinzen aufzeigt, dass wir es uns immer und immer wieder zu kompliziert machen. Wir sollten nicht nach einer Bezeichnung suchen, die konkret alle Geschlechter anspricht – sondern wir brauchen eine rhetorische Kiste, die als Sammelbecken für die gesamte Bandbreite der möglichen Geschlechter funktionieren kann.

Meiner Meinung nach haben wir diese Kiste schon, sie ist das generische Maskulinum und inkludiert – zumindest in der gesprochenen und in der geschriebenen Sprache alle Geschlechter. Warum also weiter schweifen? Sieh, das gute liegt so nah!

Teil 4: Kein Stillstand

Auch wenn ich die Meinung vertrete, dass es keinen Sinn hat, die Bildung des Plurals auf einzelne oder alle Geschlechter anzupassen, sollten wir in diesem Zusammenhang auch eine weitere Kernaussage des kleinen Prinzen nicht vergessen: Denn wir müssen uns alle darin üben, unsere Fantasie zu verwenden. Wir müssen ein Bewusstsein für die neuen Geschlechter schaffen und müssen betonen, dass wir unabhängig vom grammatischen Geschlecht denken.

So wie “Bäume” eine Ansammlung von Wuchs und Art diverser Pflanzen sein kann, können Bürger auch unterschiedliche Menschen sein. Nichts von beidem ist wirklich ausgrenzend, das Ausgrenzen findet in unseren eigenen Köpfen statt. Wir sollten offener durch die Welt gehen und uns nicht darüber streiten, welche Form und Farbe die Kiste haben muss, sondern darauf einigen, dass darin ein Schaf ist. Ich weiß, es ist eine schwierige Aufgabe und ich halte viele Argumente für berechtigt. Aber vieles zeugt einfach davon, dass wir in der Bewältigung der Krise noch nicht so weit vorangeschritten sind, wie in anderen Krisen.

Wir sollten uns allerdings auch davor hüten, engstirnig zu werden. Wohin das führen kann, zeigt ein Zitat, welches Romy Winter in ihrem Blog aus dem Buch “Sprache und Sein” von Kübra Gümüsay anführt:

Auch ohne den Blick von außen können Sie die Unzulänglichkeit von Sprache spüren, können Sie an die Grenzen Ihrer Sprache stoßen. Stellen Sie sich vor, Folgendes geschieht: Ein Vater und ein Sohn sind mit dem Auto unterwegs und haben einen Unfall, bei dem beide schwer verletzt werden. Der Vater stirbt während der Fahrt zum Krankenhaus, der Sohn muss sofort operiert werden. Bei seinem Anblick jedoch erblasst einer der diensthabenden Chirurgen und sagt: “Ich kann ihn nicht operieren – das ist mein Sohn!”

Wer ist diese Person? Die Wissenschaftlerin Annabell Preussler verwendet dieses Beispiel, um zu verdeutlichen, welche Bilder sich aufgrund unseres Sprachgebrauchs in unseren Köpfen festsetzen. Die Antwort lautet: Es ist die Mutter.

Warum sorgt diese Geschichte im ersten Moment für Irritation? Weil wir uns – wenn von “Chirurgen” die Rede ist – einen Mann vorstellen, keine Frau.


Kübra Gümüsay: “Sprache und Sein” zitiert nach einem Screenshot.

Dieses Beispiel ist leider verzerrt und zudem – falls es sich um eine weibliche Mutter handelt (die sich also auch mit einem weiblichen Geschlecht identifiziert usw.) – grammatikalisch falsch ausgedrückt ist. Denn bei einer Frau im Singular wird auch das grammatikalisch weibliche Geschlecht angewendet. Es müsste also nicht heißen: “Einer der diensthabenden Chirurgen”, sondern “Eine der diensthabenden Chirurgen” Hier wird also zugunsten des Genderns nicht nur eine Situation konstruiert, sondern auch noch der bisher geltenden Sprachnorm eine falsche Handhabung suggeriert, die beim ersten Betrachten vielleicht gar nicht auffällt. Warum sorgt diese Geschichte im ersten Moment für Irritation? Nicht etwa, weil wir bei “Chirurgen” an Männer denken, sondern weil wir bei “ein Chirurg” an einen Mann denken – was auch ausnahmslos richtig ist!

Gerade in dieser Diskussion der Geschlechter, die einen großen gesellschaftlichen Konfliktpunkt darstellt, weil es um Menschenwürde und um die Persönlichkeitsentfaltung geht, sind solche Fehler unverzeihlich. Wir sollten nicht gegeneinander hetzen, sondern miteinander für das Recht der Minderheiten kämpfen.

Fazit: Denken hilft

Dieser Beitrag könnte noch zehnmal so lang gehen, noch tausende weitere Fehlbildungen der vermeintlichen Inklusion hervorheben, sich mit Kampfbegriffen auseinandersetzen und zielgenau andere Verschrobenheiten aufdecken. Aber das ist nicht mein Ziel. Mein Ziel ist, dass ich selbst – und vielleicht auch du, verirrter Leser – über die Situation nachdenke, mich mit der Thematik auseinandersetze und überlege, wie ich in Zukunft allen Menschen würdevoll begegnen kann.

Denken hilft. Immer. Und wenn jemand gendert, dann will ich mich nicht daran stören. Wenn aber jemand versucht zu argumentieren, dass Gendern gut für alle Geschlechter ist – oder gar verlangt, dass ich selbst auch gendere – dann werde ich dieser Meinung die Stirn bieten, bis mich gute Argumente einer anderen Sache überzeugen können. Romy Winter steht in diesem Prozess schon seit längerem – und hat ihn ganz sicher noch nicht hinter sich. Sie kommt zu einem anderen Ergebnis als ich und dennoch empfehle ich ihre reflektierten und vielseitigen Beiträge einmal anzuschauen.

https://www.lifestyleoderso.com


Das heutige Beitragsbild “Gender Symbols” kommt von der Künstlerin Cari-Rez-Lobo und wurde zur freien Verwendung veröffentlicht.